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Über das Ansehen der Stadt
Gießener Ansichten aus fünf Jahrhunderten

Der Titel der Ausstellung spielt mit der Mehrdeutigkeit des Begriffes „Ansehen“. Zum einen ist damit das Begriffsfeld von „Achtung“, „Image“, „Ruf“ und „Wertschätzung“ gemeint. Zum anderen wird darunter „anschauen“, „betrachten“, „in Augenschein nehmen“ und „beobachten“ verstanden. Auf beiden Ebenen wird zudem der Blick von außen, also jener des auswärtigen Betrachters ebenso berücksichtigt, wie jener der Stadt selbst, also ihrer Bewohner und Institutionen.

Es geht gewissermaßen um die Fremd- und Selbstdarstellung wie um die Fremd- und Selbstwahrnehmung. Um diesen Ansatz in der Ausstellung umzusetzen, wird eine entsprechend weite Spanne unterschiedlicher Genres, Bildgattungen und Darstellungstypen berücksichtigt. Sie reicht von den klassischen Veduten und Stadtansichten über die nutzungsbezogenen Architektur- und Bauzeichnungen sowie die kartographischen Darstellungen bis hin zu Postkarten, Erinnerungsblättern, Presse- und Privatfotographie. Nicht zu vergessen sind hier zudem die Darstellungen auf Medaillen, Stammbuchblättern oder Geschirr.

 

Kuratiert von Prof. Holger Th. Gräf und Stefanie Funck

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